Mitch Ross ist Geheimagent. Hier können sie drei Episoden aus seinem abenteuerlichen Leben lesen.

Der Apfelstrudel

Der ausgezogene Wiener Apfelstrudel

Mitch Ross war Kraft seiner Intelligenz ein viel zu junger Agent der CIA. Seine Aufgabe bei seinem ersten Einsatz im Ausland war, das Treffen zweier Zielpersonen zu beobachten. Ob sie einander gut kannten oder das erste Mal begegneten, ob ihre Beziehung zueinander herzlich, distanziert oder gar feindlich war. Mitch hatte sich mehrere Wochen mit den Gesichtern der beiden Männer beschäftigt, er hätte sie erkannt, selbst wenn sie, als Geishas verkleidet, in eine Menschenmenge untertauchen würden.

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Hunger

Er hockte unter einem Felsenvorsprung, leerte alle Taschen seines Tarnanzuges und legte die Gegenstände vor sich auf das Geröll, als machte er Inventar seines Lebens. Mitch Ross, Deckname Rhabarber, Kennummer AS3Y: Drei Feuerwaffen mit Zusatzmunition, eine Handgranate, Tränengas, eine Gasmaske, ein Messer, zwei Leuchtraketen, eine goldene Rolex mit Kompass, überall in der Welt in Bargeld eintauschbar, ein Bleistiftstummel und Papier, zweihundert Dollar in kleinen alten Scheinen, genannt Türöffner, in der linken Brusttasche eine Zyankalikapsel, zwei Stück Traubenzucker, aber nicht zu essen.

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Heldentod

Heldentod

Hinweis: Dies war ein Beitrag zu einer Veranstaltung unter dem Motto: Ein "schlöchter" Text - viel Spaß beim Lesen!

"Mitch Ross war der erfolgreichste Killer, den die CIA je hervorgebracht hat." Sagte er und strich sich mit der Hand durchs Haar.

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Domenico Cecchi

Florenz, im November 1493

Er stand in einer Menschenmenge vor dem palazzo der Medici, reckte das Kinn weit vor und wippte auf den Zehenspitzen, denn er wollte sich nichts von dem Spektakel entgehen lassen: Heute Abend hatte Piero il Fatuto zu einem Fest zu Ehren der Dichter und Philosophen geladen. Seit Lorenzos Tod waren solch Feste selten geworden und die gedrückte Atmosphäre ließ den Sturz des Hauses Medici vorausahnen.

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